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Das Orchester des Bozner Konservatoriums




Am Sonntag, den 29. März 2026, um 20:00 Uhr, erwartet Sie in der Ciasa dla Cultura in Stern ein ganz besonderes Konzerterlebnis.

Das Orchester des Bozner Konservatoriums unter der Leitung von Saul Emir Omar vereint rund 80 talentierte Musikstudierende auf der Bühne, die ihr Können in einem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm eindrucksvoll unter Beweis stellen. Auf dem Programm stehen Werke von Eduard Demetz sowie Kompositionen von Edvard Grieg und Nikolai Rimsky-Korsakov.

Freuen Sie sich auf einen Abend voller musikalischer Vielfalt, mitreißender Energie und höchster künstlerischer Qualität.

La Valle, sala manifestazioni

DARKNESS FALLING

DARKNESS FALLING

30.12. 2025 Alle ore 20.00 
Wengen, Vereinssaal


Chilling Songs and Dark Tales
from the British Isles
QUADRIGA CONSORT

SOPHIE EDER – vocals
ANGELIKA HUEMER – flute, viola da gamba
KARIN SILLDORFF – flute
DOMINIK TEUFEL – viola da gamba
PHILIPP COMPLOI – basse de violon
TOBIAS STEINBERGER – percussion
NIKOLAUS NEWERKLA – dir., cembalo, vibrandoneon, arrangements, composition

Mr. O’Connor Irland,
Turlough O’Carolan (1670-1738) / arr. Newerkla

The Undaunted Female
Scotland / T: trad. / M: Newerkla

The Holland Handkerchief
England / T: trad. / M: Newerkla

Bessie Bell and Mary Gray/ T’Athair Jack Walsh
England/Irland / arr. Newerkla

MacAfee’s Confession
Appalachen / arr. Newerkla

The Rich Old Lady
England / arr. Newerkla

Niel Gow’s Lamentation for James Moray of Abercairny
Scotland, Niel Gow (1727-1807) / arr. Newerkla

On a Cold Winter’s Day
England / arr. Newerkla

The Standing Stones of Orkney
Orkney / T: trad. / M: Newerkla

Poison Ivy Leaf
Irland / arr. Newerkla

The Stormy Scenes of Winter
England / arr. Newerkla

Gloomy Winter
Scotland / arr. Newerkla


Wenn die Dunkelheit über die britischen Inseln fällt, erwachen seit Jahrhunderten Geschichten, die unter die Haut gehen: Lieder von unerfüllter Liebe, Balladen von geheimnisvollen Gestalten, schaurige Moritaten und Klagen über Verlust und Vergänglichkeit. Das österreichische Ensemble Quadriga Consort macht diese alten Melodien wieder lebendig – mit Cembalo, Gamben, Blockflöten, Percussion und Gesang. Viele der Lieder erzählen von kalten Nächten, von stürmischen Wintern und vom Überleben in einer rauen, kargen Landschaft. Bekannte Volksballaden treffen dabei auf vergessene Kostbarkeiten aus Irland, Schottland und England. In neuen Arrangements von Nikolaus Newerkla entfalten sie eine besondere Intensität: archaisch, ergreifend, manchmal gespenstisch – und doch zeitlos berührend. „Darkness Falling“ ist ein Konzertabend voller Kontraste – zwischen Zartheit und Wucht, zwischen keltischer Mystik und barocker Eleganz. Besonders in der dunklen und winterlichen Jahreszeit entfalten diese chilling songs and dark tales ihre ganze Kraft und ziehen die Zuhörer:innen unmittelbar in ihren Bann.

Abtei, Kirche

Simon Brandlechner

SIMON BRANDLECHNER – organ
“In Search of Bach”

Georg Muffat
1653-1704 
Toccata septima from „Apparatus musico-organisticus“

Dieterich Buxtehude
1637-1707 
Vater unser im Himmelreich, BuxWV 219

Johann Sebastian Bach
1685-1750 
Sonate Nr. 6 in G-Dur, BWV 530 (Ohne Satzbezeichnung – Lente – Allegro)

Georg Böhm
1661-1733 
Partita „Wer nur den lieben Gott lässt walten“

Gottfried August Homilius
1714-1785 
Schmücke dich, o liebe Seele, HoWV VIII.17

Anonymus
Was Gott tut, das ist wohlgetan, BWV Anh. II/67

Johann Sebastian Bach 
Praeludium und Fuge in G-Dur, BWV 541

St. Martin in Thurn, Museum Ladin

TRIO ANTHELIA

AGNES MAYR – flute
KATHARINA HAUF – horn, Alphorn
OLIVIA NEUHAUSER – harp
“FOLK MEETS CLASSIC”
TRADITIONAL MUSIC MEETS CLASSICAL MUSIC

Georg Phillip Telemann
1681–1767
Concerto in F-Dur
für Flöte, Horn, Harfe
Allegro - Loure - Tempo
di Menuet

Franz Schubert
1797–1828
Impromptus op. 90
Harfe Solo

Georges Barboteu
1924–2006
Esquisse für Flöte, Horn,
Harfe

Gabriel Fauré
1845–1924
Sicilienne für Flöte und
Harfe

Mel Bonis
1858–1937
Scenes de la foret,
op. 123 für Flöte,
Horn, Harfe Nocturne -
Invocation – A L’aube

Bela Bartok
1881–1945
Rumänische Volkstänze
Sz. 56 für Flöte und Harfe
Joc cu bâta – Brâul –
Pê-loc – Buciumeana
– Poarga româneasca 5
Minuten

Thomas Swartman Arr.
*1955
Stücke für Alphorn &
Harfe
I. Klöntalfanfare 1:20
II. Wiegenlied 1:20
III. Amazing Graze 2:00

Hans-Jürg Sommer *1950
The Spirit of Alphorn für
Flöte, Alphorn, Harfe

Irisch
Skye Boat Song für
Flöte, Flöte und Harfe
The Star of the County
Down
The Gravel Walk
The Derry Hornpipe
Maggie Browns Favorite

Maximo Diego Pujol
*1957
Buenos Aires Color
Pastel für Flöte, Horn,
Harfe (Arr. Trio Anthelia)
Amarillo -Gris Mataderos
– Intermedio – Violeta
Paternal

Bossa Nova

In dem Programm Folk meets Classic nimmt das Trio Anthelia seine Zuhörer:innen mit auf eine musikalische Reise in ganz unterschiedliche Klangwelten. Im ersten Teil erklingt klassische Musik: barocke Klänge, verträumte Schubertsche Musik bis hin zu eleganten französischen Tönen und rumänischem Temperament. Im zweiten Teil stehen sich drei folkloristische Stile gegenüber: Die irländische Volksmusik, die Alpenländische und die Südamerikanische. Der Einsatz des Alphorns verleiht dem Programm eine authentische und besondere Note und bereichert das Klangspektrum.
Corvara, Vereinssaal

DUO BIEBER

VERA BIEBER – flute
PATRIZIA BIEBER – harpsichord
“MAGICAL BAROQUE: MASTERPIECES FOR RECORDER AND HARPSICHORD”


Biagio Marini 1549–1663
Sonata 4 from op.8. Venezia 1629

Johann Sebastian Bach 1685–1750
Flötensonate g-moll, BWV 1020
Allegro – Adagio – Allegro

Marin Marais 1656–1728
Folies d'Espagne from: Pièces de viole, Livre II
(No.20). Paris 1701

Jean-Henry d'Anglebert 1629–1691
Suite Nr. 2 in g from: Pièces de clavecin:
Livre premier. Paris 1689
I. Prélude
II. Allemande
III. Courante

Francesco Rognoni 1570–1626
Io son ferito from: Selva de varii passaggi, Book 2,
Milan 1620

Francesco Mancini 1672–1737
Sonata Nr.1 in d from:12 Recorder Sonatas.
London 1724
I. Amoroso - Allegro - Largo - Allegro
II. Allegro
III. Largo
IV. Allegro

Die faszinierende Klangwelt des Barock – eine Welt, die in ihrer Vielfalt unterschiedlichste Charaktere und Stimmungen verbindet. In diesem Programm erwarten Sie virtuose Sonaten und fantasievolle Variationen von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Jakob van Eyck. Die junge Blockflötistin Vera und ihre Schwester Patrizia am Cembalo führen mit unterhaltsamer Moderation durch den Abend und nehmen Sie mit auf einer Reise durch die magische Welt des Barock.
Stern, Vereinssaal “Ciasa dla cultura”

WINDKRAFT ENSEMBLE

ANTONIO AIELLO & LUCA FALASCA – violin
LUIGI AZZOLINI – viola
LEONARDO SAPERE – violoncello
ROBERTO GANDER – clarinet
“ONCE UPON A MUSIC IN AMERICA”

Leonard Bernstein
1918 –1990
Overture to Candide
(1956)

Leroy Anderson
1908 –1975
Jazz Pizzicato & Jazz
Legato (1950)

Gioachino Rossini
1792–1868
Fantasia operistica for
clarinet and strings

Luis Enríquez Bacalov
1933–2017
The Postman -
Original Motion Picture
Soundtrack (1995)

Nino Rota
1911–1979
from film “Lo Sceicco
Bianco” Federico Fellini
(1952)

Ennio Morricone
1928–2020
from film “Nuovo
Cinema Paradiso”
Giuseppe Tornatore
(1988)

John Williams *1932
The Tale of Viktor Navorski
from “The Terminal” by
Steven Spielberg (2004)

Leroy Anderson
Plink, Plank, Plunk! for
string quartet (1951)

John Williams
Horse and Buggy from
the Columbia Pictures
Film “Stepmom” (1998)

Leroy Anderson
Fiddle–Faddle (1947)

Béla Kovács
1937–2021
Sholem-alekhem,
rov Feidman! (2004)

Once Upon a Music in America
  Begleiten Sie uns auf eine faszinierende musikalische Reise durch die Klangwelt Amerikas! Mit Werken von Luis Enrique Bacalov, Leonard Bernstein, Nino Rota, Ennio Morricone, John Williams und Leroy Anderson vereint dieses Konzert ikonische Filmmusik, die Energie des Broadway und orchestrale Meisterwerke. Erleben Sie einen Abend voller Nostalgie, Leidenschaft und zeitloser Melodien, in dem Musik und Erzählkunst zu einer magischen Einheit verschmelzen.
Abtei, Kirche

THERESA HEIDLER

THERESA HEIDLER – organ
“MUSIC FROM 5 EUROPEAN COUNTRIES – FROM SWEELINCK TO BACH”


Johann Sebastian Bach
1685–1750
Concerto in d BWV 596 (Antonio Vivaldi)
Allegro - Grave - Fuga - Largo e spiccato - Allegro

Louis Marchand
1669–1732
from: Premier livre d'orgue Nr. 6 „Tierce en Taille“

Jan Pieterszoon Sweelinck
1562–1621
Soll es sein SwWV 330

Johann Kaspar Kerll
1627–1693
Canzona III in d

Michelangelo Rossi
1602–1656
Toccata Settima
from „Toccate e Corenti d’Intavolatura
d’Organo e Cimbalo”

Pablo Bruna
1611–1679
Tiento del segundo tono sobre la letania de la virgen

Johann Sebastian Bach
Toccata und Fuge F-Dur BWV 540
Wengen, Vereinssaal

GOTA

JAN MOLING – handpan, percussion, didgeridoo
KATIA MOLING – viola, violin, vocals
“UMA TERA”

 Gota, was auf Ladinisch „Tropfen“ bedeutet, evoziert das Bild von kleinen Klangperlen, die in ihrer Kombination ein Meer von Emo - tionen erzeugen. Die meditativen Klänge des Handpans verschmelzen mit den süßen, akzentuierten Melodien der Bratsche, der Geige und der Stimme, während sich die tribale und archaische Atmosphären des Didgeridoos mit den energiegeladenen Rhythmen des Schlagzeu - gs vermischen und zum Tanzen einladen. Von Val Badia aus kreieren die Brüder Jan und Katia ihre Musik, die Musik von Gota, in der sie verschiedene Musikstile und Elemente miteinander verbinden.

   Eine musikalische Reise durch die Welt: Die originalen Lieder des Duos mischen sich mit Volksliedern aus verschiedenen Ländern, arrangiert und angereichert mit ladinischen Texten. Südamerikanische, keltische und balkanische Klänge ver - flechten sich mit der ladinischen Tradition und schaffen einen faszi - nierenden kulturellen Dialog, der den Reichtum der Volksmusik durch neue Interpretationen und Verbindungen feiert. Die Themen, die in dieser Klangreise erforscht werden, sind univer - sell und tiefgründig: die Emotionen, die unser Leben durchziehen, die Geschichten, die sich in das Gewebe der menschlichen Erfahrung einweben, und die Natur, eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration und des Wunders. Jedes Stück des Programms ist eine Erzählung, ein Fenster zu einer anderen Welt, aber gleichzeitig mit einem ge - meinsamen Kern verbunden, der Völker und Kulturen verbindet.

UNKNOWN BRASS

ANDREAS OBERKOFLER & JOCHEN HAIDACHER – trumpet
GERHARD MOHR – horn
KARL TASSER – tuba
ROBERT REGENSBERGER – trombone
SEPP HACKHOFER – photography
TONI TASCHLER – recitation

Montag, den 28. Juli um 21:00 Uhr in La Villa,
im Veranstaltungssaal „Ciasa dla cultura“
“THE VIEW BEYOND”

Musiga Imaja Poesia
Musica Immagine Poesia
Musik Bild Poesie
Music Image Poetry

Durch das Zusammentreffen von Musik, Bild und Poesie entsteht ein Ka- leidoskop der Sinne, ein Blick „über die Dinge hinaus". Im Rhythmus der Jahreszeiten werden stimmungsvolle Emotionen geweckt. Die Faszination und Schönheit der kleinen Dinge sowie der großen Zusammenhänge werden hörbar, sichtbar und erfahrbar gemacht. Das Projekt von Unknown Brass, dem Naturfotografen Sepp Hackhofer und dem Rezitator Toni Taschler wird zu einem synästhetischen Erlebnis, das eine kontemplative Betrachtung und eine vertiefende Erkenntnis zulässt.
Wengen, "ostaria vedla"

DUO ENßLE LAMPRECHT 20:30

ANNE SUSE ENßLE – recorders, double flutes, Celtic harp, bagpipes, percussion
PHILIPP LAMPRECHT – vocals, tympanon, organetto, historical bells, historical percussion

VINUM ET AMOR

20:30h

"Ostaria vedla"

London Manuskript (Italien, 14. Jhdt)
Chominciamento di Gioia

Codex Buranus (13. Jhdt)
Istu vinum bonum vinum vinum
generosum

Mönch von Salzburg (14. Jhdt)
Der herbst mit süessen trawben
London Manuskript
Tre fontane

Archipoeta (12. Jh)
Meum est propositum
in taberna mori

Mönch von Salzburg
Ich het czu hannt geloket mir
(Falkenlied)
Instrumentalfassung
von Anne-Suse Enßle

Oswald von Wolkenstein
(1377–1445)
Mein herz das ist versert

Guillaume Dufay (1400–1477)
Adieu ces bons vins de Lannoys

London Manuskript (Italien, 14. Jhdt)
Belicha

Mönch von Salzburg
Von Sankt Marteins frewden

Codex Buranus
Alte Clamat Epicurus
Wengen, Hl. Barbarakapelle

DUO ENßLE LAMPRECHT 19:00

ANNE SUSE ENßLE – recorders, double flutes, Celtic harp, bagpipes, percussion
PHILIPP LAMPRECHT – vocals, tympanon, organetto, historical bells, historical percussion

NIKODEMUSPASSION

19:00h

Hl. Barbarakapelle
Der erhaltene Turm der alten 1382 erwähnten Kirche mit dem ehemaligen Pfarrhaus sowie die Barbarakapelle, die zum Wahrzeichen des Ortes Wengen geworden ist, schmücken den ältesten Weiler von Wengen. Nun ist in „Dlijia vedla“ auch das alte Gasthaus – „ostaria vedla 1445“ – aus ihrem langen Dornröschenschlaf wieder erweckt worden. Mit Musik aus der Entstehungszeit dieses geschichtsträchtigen Ortes, dargeboten vom Duo Enßle-Lamprecht, können wir den „Geschmack und die Traditionen“ - „saus y tradiziuns“ - dieser Zeiten wieder erleben, zunächst um 19.00 Uhr in der Barbarakapelle und um 20.30 Uhr im alten Gasthaus.

NIKODEMUSPASSION
Mönch von Salzburg (14. Jh)

Pange lingua
gloriosi (Hymnus)
arr. Philipp Lamprecht.
Einsiedeln,
Stiftsbibliothek - Codex
366 (472)

Die Nacht wirt schier dez
Hymmels Gast (G23,1)
Mönch von
Salzburg, Kolmarer
Liederhandschrift - BSB
Cgm 4997

Gein Zedron ging Jhesus
(G23,2)

Zu Prymzyt (G23,3)

Estampie »tenebrae«
Anne-Suse Enßle

Geseczet wart Jhesus
(G23,4)

Die Juden teilten sin
Gewant (G23,5)

Instrumental »planctus«
Anne-Suse Enßle

Jhesus enpfalch sin
Muter (G23,6)

Man brach den
Schachern ire Beyn
(G23,7)

Stabat mater (Sequenz)
Münchner Marienklage -
BSB cgm 716

Zu Complet (G23,8)

Instrumental »iubilatio«
Philipp Lamprecht

Estampie super »Christus
factus est« (Graduale)
Anne-Suse Enßle.
Graduale Rheinau -
AMS 77a

Ein Absteig.
Die Besliessung. (G23,9)


Das apokryphe Nikodemus-Evangelium ist ein Text, der sich im Mittelalter großer Beliebtheit erfreute. Die Vorstellung, dass mit Nikodemus ein „Zeitzeuge“ der Passion Christi diese Schrift verfasst habe, machte sie vermutlich besonders populär. Von dem anonym gebliebenen Mönch von Salzburg (zweite Hälfte des 14. Jhs) ist in der Kolmarer Liederhandschrift (BSB cgm 4997) eine Vertonung der Passionsgeschichte erhalten, die sich in wesentlichen Merkmalen auf die Vorlage des Nikodemus-Apokryphs stützt. Diese einstimmige gesungene Andacht mit ihren neun Strophen und dem dreiteiligen melodischen Aufbau ist als solche einzigartig. Bemerkens - wert daran sind darüber hinaus Tiefe und Qualität des früh-neuhoch - deutschen Textes, die wir mehr als hundert Jahre vor der Bibelübersetzung Martin Luthers finden. In der Bibel begegnet uns Nikodemus als Figur im Johannesevange - liums. Jesus und Nikodemus, der zu den Schriftgelehrten des jüdischen Rates gehört und somit ein hoch angesehenes Mitglied der jüdischen Gemeinde ist, treffen sich des Nachts, im Verborgenen und diskutie - ren über Auferstehung und Wiedergeburt (Johannes 3). Obwohl sich Nikodemus nicht öffentlich zu Jesus bekennt, interessiert er sich doch erkennbar für dessen Theologie und sympathisiert vielleicht sogar mit ihr. Nikodemus begegnet uns als Suchender, als Grenzgänger. Die An - nahme, dass Nikodemus sein „Evangelium“ als Zeitzeuge verfasst ha - ben könnte, ist heute widerlegt. Trotzdem begegnen uns Inhalte dieser Schrift in zahlreichen Kunstformen des Mittelalters.
Corvara, Vereinssaal

DUO ARIARATHES

JAKOB MITTERER – violoncello
NIKA AFAZEL – piano
“EARLY WORKS AND SWANSONGS”

Claude Debussy

1862–1918
Sonate pour violoncello et piano en ré mineur
Prologue – Lent. Sostenuto e molto risoluto
Sérénade – Modérément animé
Finale – Animé. Léger et nerveux

Ludwig van Beethoven
1770–1827
12 Variations on a Theme from Handel's
Judas Maccabaeus, WoO 45

Fryderyk Franciszek Chopin
1810–1849
Sonata for Piano and Violoncello in g Minor op.65
Allegro moderato
Scherzo: Allegro con brio
Largo
Finale: Allegro
Beale Street Blues


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