Eventi

Stern, Vereinssaal

RODAS QUARTETT

„NATURE AND LOVE“
RODAS bedeutet auf Rätoromanisch „Räder“. Das „unendlich“ drehbare Rad ist eine der bedeutendsten Erfindungen der Menschheit. Alles ist in steter Veränderung. So auch die Volksmusik. Die alten Räder aus den Chanzuns Rumantschas wie z. B. das Kutschen-, Spinn- und Mühlrad stehen still, doch weiter dreht sich die Erde im Kosmos und auch das Rad der Zeit! Die Musikerin Corin Curschellas gilt als «gran- de dame der chanzun rumantscha», weil sie sich in ihrer musikalischen Wurzelsuche profund mit rätoromanischen Volksliedern aus mündlicher Überlieferung sowie aus archivierten Sammlungen beschäftigt hat. Die vier Musikerinnen von RODAS tradieren die alten Lieder weiter. Die Volksliedvariationen von RODAS sind archaisch, jazzig, modern, zeitge- mäß und spannend, wie ein schwungvoll farbiges, sich drehendes musi- kalisches Kaleidoskop, das uns bewegt. Das Programm umfasst Rätoromanische Volkslieder, traditionelle Lieder der Bündner Walser, Canzoni aus den italienischsprachigen Tälern Grau- bündens, Vertonungen von rätoromanischer Lyrik in allen Idiomen, sowie Churerdeutsche Lieder aus Curschellas eigener Feder.


CORIN CURSCHELLAS 
vocals, dulcimer, percussion
PATRICIA DRAEGER accordion
ANDREA KIRCHHOFER violin
BARBARA GISLER cello

Auf ihrer Reise durch alle Zeiten und Stile der Musik hat sich Corin Curschellas eine eigene Welt erschaffen. Herkömmliche Berufsbezeichnungen können der Künstlerin kaum gerecht werden: Singer/Songwriterin, Musikerin, Komponistin, Produzentin, Forscherin, Autorin, Theater- und Filmschauspielerin, Kuratorin. 38 Jahre lang lebte und arbeitete sie in Zürich, Berlin, Paris, London, Barcelona, NYC, Wien und kehrte, so wie es den Bündner Randulins eben eigen ist, wie die Schwalben, 2009 zurück nach Graubünden.

Andrea Kirchhofer studierte Jazz- Violine an der Hochschule der Künste in Zürich. Sie arbeitet als selbständige Musikerin und tritt in verschiedenen Formationen mit Musik zwischen Jazz, Volksmusik, experimentellem Rock und Klassik auf.

Barbara Gisler absolvierte ihr Studium an der Haute École de Musique de Genève, an der Musikhochschule Luzern sowie an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie kam sie neben der Klassik bereits früh mit der Volks- musik in Kontakt. Heute ist Barbara Gisler als vielseitige Cellistin und Kontrabassistin mit verschiedenen Formationen unterwegs.

Patricia Draeger erhielt ihren ersten Musikunterricht auf dem Akkordeon mit vier Jahren in Ihrem Elternhaus. Sie absolvierte Studien in Winterthur, am Konservatorium Biel und in Hilversum (Holland). Sie bereiste ganz Europa, die USA, Austra- lien, Asien und Afrika und spielte mit bekannten Musikern, war musikalische Leite- rin diverser Theaterproduktionen und ist auf zahlreichen Tonträgern, in Hörspielen und Filmen vertreten.


Il Pasteret (trad.)
Dumonda Schimun Murk
Es hed es Schneeli gschnijed (trad.)
Langstross
Donna Donna vè a cha (trad.)
Loba Loba
La Stria
Saira per Saira (trad.)
Pasch da la Saira
A mym Rhi
Zuckerbäcker
La Schiva Gronda Schimun Murk
Chanzun dal guitader (trad.)
Al Mar
La Filiera
La Pura
Sisters
Die guldene Sechs
Stockeri-Jodel
Corvara, Vereinssaal

THE RITE DUO

„DI FONTANE E PUPAZZETTI“
Italy - An Insight Through Piano Four Hands
Das rein italienische Programm präsentiert vier der größten Mu- siker, die in jener turbulenten, aber fruchtbaren Zeit an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wirkten. Auf der einen Seite stehen Casella und Respighi, die zusammen mit Malipiero und Pizzetti die berühmte Gene- ration der sogenannten „80er“-Komponisten (1880) repräsentieren. Auf der anderen Seite treten Martucci und Busoni als virtuose Erben des Liszt’schen Klavierspiels auf. Während sich die Musikszene im Ausland mit Strawinsky, Schönberg und Bartók für bahnbrechende Neuerungen öffnete, blieb die Musik in Italien untrennbar mit dem Musiktheater ver- bunden und frei von neuen ästhetisch-musikalischen Überlegungen. Die Generation von 1880 hat Italien tatsächlich die Augen geöffnet, indem sie die Modernität einbezog, die im Ausland heraufzog und nicht igno- riert werden konnte, und sich offen gegen jene Kultur wandte, die die italienische Oper zur Ware gemacht hatte. Das Ziel war es, „die interes- santesten Werke junger italienischer Komponisten aufzuführen, unsere alten, in Vergessenheit geratenen Werke wieder ans Licht zu bringen, die interessantesten neuen nationalen Kompositionen zu drucken, eine Zeitschrift herauszugeben und schließlich einen Austausch neuer Musik mit den wichtigsten Ländern im Ausland zu organisieren“. Das vierhändige Klavierspiel wird seit jeher von den bedeutendsten Komponisten als Medium mit großen Ausdrucksmöglichkeiten und klanglichen Entdeckungen genutzt. Auch im Falle dieses musikalischen Vorhabens hat die vierhändige Besetzung wertvolle Musikwerke hervor- gebracht und damit auf hervorragende Weise den Wert der italienischen Musik einer historischen Epoche unter Beweis gestellt, die von künstl- erischer Blüte geprägt war.


MARCO RINAUDO
 piano
STEFANO VISINTAINER piano

Das The Rite Duo widmet sich aktiv einer Reihe von Projekten rund um das um- fangreiche Repertoire für vierhändiges Klavier und zwei Klaviere, darunter insbesondere „La Musica dello Scandalo“, das den Ballets Russes „Le Sacre du Printemps“ von Strawinsky und „Parade“ von Satie gewidmet ist, sowie das Konzert „Suggestions: Dancing the Images“, ein Programm, das zugleich evokativ und dynamisch ist, mit eindrucksvollen Stücken wie Schumanns „Bilder aus Osten“ und Brahms’ „Walzer op. 39“, sowie das Projekt „Di fontane e pupazzetti“, das Ergebnis einer Recherche nach Repertoire für Klavier zu vier Händen von italienischen Komponisten der Generation der 1880er Jahre, die in den frühen 1900er Jahren tätig waren, wie bei- spielsweise Casella mit den „Pupazzetti op. 27“ und Respighis „Fontane di Roma“. Dieses letzte Programm wurde auch auf CD ver- öffentlicht und ist auf den wichtigsten Musik-Streaming-Plattformen erhältlich. Das The Rite Duo präsentiert seine Werke regelmäßig an verschiedenen Konzertorten in Italien und im Ausland mit Konzerten in Portugal, Spanien, Irland und anderen euro- päischen Ländern.


Ottorino Respighi 1879 – 1936
Fontane di Roma

Alfredo Casella 1883 – 1947
Pupazzetti Op.27

Ottorino Respighi
Sei Piccoli Pezzi

Ferruccio Busoni 1866 – 1924
Finnländische Volksweisen Op.27

Giuseppe Martucci 1856 – 1909
Pensieri sull’opera “Un Ballo in Maschera” di Giuseppe Verdi


St. Martin in Thurn, Museum Ladin

ENSEMBLE CHROMOSON

„SOUND SPACES IN THE MUSEUM“
Am 21. August 2026 verwandelt sich das Museum Ladin in einen begehbaren Klangkörper. In einem außergewöhnlichen Konzertformat wird das Gebäude selbst zum Resonanzraum und Mitspieler: Räume, Trep- pen, Nischen und Übergänge werden akustisch ausgelotet und neu erfahr- bar gemacht. Gestaltet wird der Abend vom Südtiroler Ensemble Chromo- som, das mit seiner präzisen und experimentierfreudigen Spielweise die architektonischen Gegebenheiten des Museums in Musik übersetzt. Klän- ge entstehen an verschiedenen Orten, bewegen sich durch das Gebäude und eröffnen dem Publikum immer neue Perspektiven auf Raum und Zeit. Zu hören sind mehrere Uraufführungen: Toy Cow von Andrea Ruocco (UA) für Toy Piano und Ensemble, ein neues Werk von Davide Spina (UA) sowie eine weitere Uraufführung von Mathias Schmidhammer (UA). Ergänzt wird das Programm durch Where the Wild Things Are in der Neufassung 2026 von Sara Carvalho und weitere Werke. Es entsteht ein vielschichtiges Zusammenspiel von Architektur, Bewe- gung und zeitgenössischer Musik – ein Abend, an dem das Museum selbst zur Bühne und zum Instrument wird.


CAROLIN RALSER
 flute
MARIA MONJAS GENSANA accordion
LUCA LAVURI TOY Piano
MASSIMILIANO GIRARDI saxophone
PHILIPP LAMPRECHT percussion
HANNES BRUGGER sound design
HANNES KERSCHBAUMER concept

Gegründet 2014 von den ehemaligen Stipendiaten der Internationalen Ensemble Modern Akademie Frankfurt am Main, Carolin Ralser und Philipp Lamprecht, sowie dem Komponisten Hannes Kerschbaumer, debütierte das ensemble chromoson beim TRANS-ARTFestival 2014. Sein Engagement für zeitgenössische Musik zeigte sich in unterschiedlichsten internationalen Projekten wie dem Free Space Festival Hong Kong, Novalis Festival for Contemporary Music and Art (Kroatien), Distat Terra Festival (Argentinien), Transart Festival, Klangspuren Schwaz, AlpenclassicaFestival, Festival zeitgenössischer Musik Bozen, WGT Festival Leipzig, Konzertreihe der Int. Paul Hofhaymer Gesellschaft Salzburg, crossroads/limina Salzburg, Gustav Mahler Musikwochen Radio- kulturhaus Wien, Internationaler Saxophonkongress Trento 2024. Rege Zusammenarbeit mit jungen internatio- PB nalen Komponisten. Vorträge und Workshops u.a. an der Hong Kong University of Education sowie 2022 an der School of the Arts und dem YST/NUS Conservatory Singapore (Symposium composing time) unterstreichen das Anliegen des Ensembles, neue Musik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. www.chromoson.cc


Andrea Ruocco (UA)
Toy Cow
für Toy Piano und Ensemble

Davide Spina (UA)
Neues Werk

Mathias Schmidhammer (UA)
Neues Werk für Ensemble

Sara Carvalho
where the wild things are (Neue Fassung 2026)
für Toy Piano und Ensemble
Abtei, Kirche

DUO RIEDEL & GÖRG

“A MUSICAL JOURNEY 
THROUGH 17CENTURY EUROPA”
Die beiden befreundeten Musiker Moritz Görg (Trompete) und Michael Riedel (Orgel) nehmen ihr Publikum mit auf eine mu- sikalische Reise in die Vergangenheit. Auf dem Programm steht Musik für Trompete und Orgel aus verschiedenen Ländern Euro- pas des 17. Jahrhunderts. Ein besonderes Highlight ist die Sonate von Fantini aus Italien – sie gilt als eine der ersten bekannte Kompositionen, die speziell für die Besetzung von Trompete und Orgel geschrieben wurde. Moritz Görg spielt dabei auf einer ventillosen Naturtrompete, wie sie im 17. Jahrhundert in ganz Europa gebräuchlich war.


MICHAEL RIEDEL
 organ
MORITZ GÖRG trumpet

Der Trompeter Moritz Görg konzertiert auf den bedeutenden Konzertbühnen weltweit und musiziert dabei mit führenden Alte-Musik-Ensembles, u.a. Balthasar Neumann Orchester, Vox Luminis, Freiburger Barockorchester. Darüber hinaus unterrichtet er an den Musikhochschulen in Hamburg und Mannheim, und gibt Meisterkurse im In- und Ausland (u.a. Havanna/Kuba, Reggello/ Ita- lien, Festspielhaus Baden-Baden). Als lei- denschaftlicher Kaffeetrinker nutzt er seine Konzertreisen in fremden Ländern auch dazu, sich stets auf die Suche nach dem perfekten Espresso zu begeben; dieses Jahr in den Ländern Chile, Uruguay, Italien, Frankreich, Spanien, Niederlande und der Schweiz. Michael Riedel ist Lorenzkantor an St. Lorenz in Nürnberg und damit verantwortlich für die Kirchenmusik an einer der bedeutendsten und größten gotischen Kirchen Deutschlands, die zudem eine der größten Orgelanlagen weltweit beherbergt. Als Organist und Kammermusikpartner konzertiert er europaweit in renommierten Kathedralen und Konzertsälen. Darüber hinaus widmet er sich als Dirigent regelmäßig den zentralen Werken der Oratorienliteratur und bringt diese mit großem Orchester und Chor zur Aufführung. www.michaelriedel.org


SPAIN
Anonymous
Canziónes de Clarines (trumpet & organ)
Entrada - Canción, con Eco - Otra Canción - Canción
muy aprisa el Compás

FRANCE
François Couperin 1668 – 1733
Benedictus (organ)

ITALY
Domenico Gabrielli 1640 – 1690
Sonata (trumpet & organ)
Adagio/Allegro - Largo - Presto - Allegro

Girolamo Frescobaldi 1583 – 1643
Toccata per l'elevazione (organ)

Girolamo Fantini 1600 – 1675
Sonata detta del Nero (trumpet & organ)

GERMANY
Nicolaus Bruhns 1665 – 1697
Präludium in e (organ)

Johann Sebastian Bach 1685 – 1750
Drei Choralbearbeitungen (arr. rumforpet & organ)

ENGLAND
Jeremiah Clarke 1674 – 1707
Suite (trumpet & organ)
Stern, Vereinssaal

HAYDN ORCHESTRA OF BOLZANO AND TRENTO

“SALIERI VS. MOZART"
Das Haydn Orchester von Bozen und Trient steht im Mittelpunkt dieses Programms gemeinsam mit der Sopranistin Maria Nazarova, En- semblemitglied der Wiener Staatsoper und gefragte Künstlerin auf inter- nationalen Opern- und Konzertbühnen. Die musikalische Leitung liegt bei Konzertmeister Stefano Ferrario, der das Ensemble als Maestro concer- tatore führt. Das Programm stellt Antonio Salieri und Wolfgang Amadeus Mozart ei- nander gegenüber – zwei zentrale Figuren des Wiener Musiklebens des 18. Jahrhunderts, die oft als Rivalen dargestellt werden, obwohl diese Vorstellung historisch nicht belegt ist. Das Hörerlebnis entfaltet sich als spannungsvoller musikalischer Wett- streit: Orchester und Stimme wechseln sich ab und treten miteinander in Dialog, ebenso wie die Werke der beiden Komponisten. Auf ein Instru- mentalstück folgt jeweils eine Arie – mal von Salieri, mal von Mozart – in einem Spiel von Kontrasten und Spiegelungen, das die Eigenheiten bei- der eindrucksvoll hervorhebt. So entsteht ein intensiver musikalischer Verlauf, ein wahres „Feuerwerk“ an orchestralen Farben und vokaler Vir- tuosität, das die melodische Genialität beider Komponisten eindrucks- voll zur Geltung bringt. “Salieri vs. Mozart” verkörpert somit die lebendige Begegnung der ita- lienischen und österreichischen Musiktradition – voller bereichernder Inspirationen.


HAYDN ORCHESTRA OF BOLZANO AND TRENTO

STEFANO FERRARIO maestro concertatore & solista
MARIA NAZAROVA soprano

Die Sopranistin Maria Nazarova ist seit 2015 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und gefragte Künstlerin auf inter- nationalen Opern- und Konzertbühnen. Nach ihrem Abschluss an der Russischen Akademie für Theaterkunst in Moskau be- gann sie ihr Gesang-Masterstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg und im PB Opernstudio an der MUK-Privatuniversität der Stadt Wien. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationa- ler Gesangswettbewerbe, so gewann sie u.a. 2015 den ersten Preis beim Primo Concorso Lirico Internazionale di Portofino in Italien. Neben den Auftritten an der Wiener Staats- oper debütierte sie 2016 am Bolschoi-Thea- ter in Moskau als Despina. 2017 trat sie an der Seite von Plácido Domingo in einem Galakonzert auf, das anlässlich des 50. Jubiläums von Domingos Staatsoperndebüt veranstaltet wurde. 2018 debütierte sie an der Mailänder Scala als Adele und bei den Salzburger Festspielen als Papagena (Die Zauberflöte). 2020/21 sang sie am Neuen Nationaltheater Tokio Adele, debütierte an der Opéra National de Lyon und beim Festival von Aix-en-Provence als Goldener Hahn in der gleichnamigen Oper von Rimski-Korsakow, in Hamburg als Adina, in Stuttgart als Adele, an der Berliner Staatsoper und in Florenz als Najade, als Mascha/Prilepa (Pique Dame) an der Mailänder Scala. 2021/22 ist die junge Sopranistin in Stuttgart als Adina eingesprun- gen und nahm – neben Jonas Kaufmann und Erwin Schrott – in einem von ORFIII veranstal- teten Galakonzert anlässlich 50 Jahre Licht ins Dunkel auf der Bühne der Wiener Staats- oper teil.

Stefano Ferrario erwarb sein Violindiplom am Conservatorio di Milano. Er setzte seine Studien bei Salvatore Accardo, Rainer Kussmaul, Dora Schwarzberg, Piero Farulli, Walter Levine, Milan Skampa und beim Amadeus Quartett und dem Alban Berg Quartett fort. Er erwarb außerdem ein Dirigierdiplom. Stefa- no Ferrario trat als Solist und Kammermusiker in der Duke’s Hall in London, im Kurhaus in Meran, im Saal der Latvian Academy of Music in Riga, im Palacio de Festivales de Canta- bria in Santander, im Gustav-Mahler-Saal in Toblach, in der Sala dei Cinquecento im Lin- gotto und im Conservatorio di Torino auf. Als Mitglied des European Union Youth Orchestra, der Bayerischen Kammerphilharmonie, dem Orchestra da Camera Italiana, Orchestra del PB Teatro alla Scala di Milano und des Schleswig- Holstein Festival Orchestra spielte er in ganz Europa, in Amerika und in Asien. Er wirkte als erster Violinist unter anderem im Orchestra del Teatro Lirico di Cagliari, im Kammerorchester Arpeggione Hohenems, im Orchestra dei Pomeriggi Musicali di Milano, bei Solisti di Pavia, im Orchestra Sinfonica di Udine und im Orchestra del Teatro La Fenice di Venezia. Seit 2004 ist er erster Violinist im Haydn Orchester von Bozen und Trient, mit dem er bereits mehrmals als Konzertmeister und Solist auftrat.

Seit 1960 ist das Haydn Orchester ein Bezugspunkt für Musik und musikalische Bildung in unserer Region. Seine Gründung war der erste Schritt hin zu einem ehrgeizigen Ziel: Trentino-Südtirol als Kulturort auf europäischer und internationaler Ebene zu etablieren und zu vernetzen. Heute ist das Orchester das Herz- stück aller Projekte der Stiftung Haydn. Als modernes Ensemble mit vielfältiger Identi- tät bildet das Haydn Orchester eine kulturelle Brücke zwischen Osten und Westen, zwischen Mitteleuropa und Italien. Das Orchester ist in seiner Formation, seinem Repertoire und sei- nen Spielorten wandlungsfähig und flexibel – und möchte sein Publikum mit neuen Ideen und hoher künstlerischer Qualität überzeugen.


Antonio Salieri 1750 – 1825
Ouverture da Cublai, gran kan de’ Tartari
Aria "D’un insultante orgoglio" da Cublai, gran kan
de’ Tartari

Wolfgang A. Mozart 1756 – 1791
Adagio per violino e orchestra K. 261
Aria "Ruhe sanft, mein holdes Leben" da Zaide

Antonio Salieri
Sinfonia “La Veneziana”
Aria “Come fuggir ... Son queste le speranze”
da Axur, re d’Ormus

Wolfgang A. Mozart
Ouverture in si♭, KV 311a
Aria da concerto "A Berenice…sol nascente" K. 70
Abtei, Kirche

FRANZ COMPLOI

“A EUROPEAN ORGAN TOUR WITH BACH"
Eine musikalische Europareise mit Orgelwerken von Bach und den Vorgängergenerationen, geografisch von Norddeutschland über Ita- lien nach Frankreich. Auf dieser Reise werden regionale Spieltraditionen offengelegt, die das Orgel-Genie Bach kennen und schätzen lernte – und schließlich zu seinem eigenen Stil transformierte. Legendär ist der Be- such des 20-jährigen Johann Sebastian beim alten Dietrich Buxtehude in Lübeck, der ihm viel Inspiration, aber wegen Urlaubsüberschreitung auch erheblichen Ärger einbrachte. Gelehrte Kontrapunktik mit Musi- kantentum verbindet der Römer Frescobaldi in der Sammlung „Fiori mu- sicali“ (Musikalischer Blumenstrauss) „Chi questa Bergamasca sonerá non pocho imparerà“. „Wer diese Bergamasca spielen wird, wird nicht wenig lernen“.


FRANZ COMPLOI
 organ

Nach dem Studium in Salzburg hat Franz Comploi am Salzburger Mozarteum und an der Freien Universität Bozen gelehrt und gewirkt. Als Organist hat er in verschiede- nen Ländern konzertiert und mehrere Orgel- musik-CDs aufgenommen. Von seinen Chorkompositionen seien die Kantate Maria tla Revelaziun, das Requiem: Mëssa da mort und die Christkönigsmesse erwähnt und von seinen Publikationen in Musikpädagogik und Musikvermittlung das zweibändige Südtiroler Liederbuch, der Band Musikalische Bildung - educazione musicale und das Lehrbuch Didattica della musica sowie Orgeln in Brixen: Klangdenkmäler im Dombezirk. Er ist künstlerischer Leiter vom Festival Badiamusica, von den Brixner Orgelkonzerten und vom Daniel Herz-Orgelwettbewerb. Als Domorganist in Brixen hat er die Rekonstruktion der Daniel Herz-Orgel von 1648 initiiert und betreut.


Dietrich Buxtehude 1637 – 1707
Praeludium in F BuxWv 145
Komm, heiliger Geist, Herre Gott BuxWv 199

Girolamo Frescobaldi 1583 – 1643
Bergamasca

Johann Sebastian Bach 1685 – 1750
Pièce d’Orgue BWV 572

Nicolas de Grigny 1676 – 1703
Veni Creator Spiritus
-en taille a 5
-Fugue à 5
-Duo
-Récit de Cromorne
-Dialogue sur les Grands Jeux

Johann Sebastian Bach 1685 – 1750
O Mensch, bewein‘ dein‘ Sünde groß BWV 622
Praeludium et Fuga in c BWV 546
Wengen, Vereinssaal

TRIO ERINUS

“FROM ROOTS AND WINGS”
Das Programm kreist um Herkunft und Veränderung: um Melodien, die seit Generationen weitergegeben werden. Diese Musik bleibt nicht stehen. Sie wird weiterentwickelt, verändert und aus heutiger Perspektive neu gehört. Wie ein Baum bleiben die Wurzeln spürbar, wäh- rend Neues wächst. Mit zwei Saxophonen und Klavier bringt das Trio traditionelle Melodien aus verschiedenen Kulturen in einen zeitgenös- sischen Kontext. Vertraute Themen erscheinen in neuen Klangfarben, Altes und Neues greifen ineinander. Originalkompositionen und Arrange- ments erweitern diesen Dialog. So entsteht eine eigene Klangsprache – nah an der Tradition und zu- gleich offen für das, was daraus entstehen kann.


SONJA WALLNÖFER 
sax, vocals
ALEX DESIGNORI piano, clarinet, vocals
ANJA THEINER sax, vocals

Das Trio Erinus legt großen Wert auf eine vielseitige Klangwelt: Zwei Saxophone treffen auf Klavier, Klarinette, Stimme und Elektronik. Diese ungewöhnliche Besetzung eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, die das Ensemble bewusst nutzt – durch eigene Arrangements, Improvisation, interdisziplinäre Ansätze und die Zusammenarbeit mit Komponist*innen. Mit ihren vielfältigen Projekten sind die drei Südtiroler*innen sowohl in ihrer Heimat als auch international zu hören.


Giullermo Lago *1960
Ciudades
Montevideo
Sarajevo
Addis Ababa

Mathias J. Schmidhammer *1991
Uraufführung

Ernst Thoma *1955 /
Text: Luis Stefan Stecher *1937 /Arr. Trio Erinus
Zwui soll deis ollz guat sain? (“Korrnrliadr”)

Aram Katchaturian 1903 - 1978
Trio for clarinet, violin and piano, Op. 30
(Transcription für piano, sopran- & alt-saxophon)
Andante con dolore, con molto espressione
Allegro
Moderato

Jun Nagao *1964
Paganini Lost
Corvara, Vereinssaal

ARPEGGIONE. 200

Was zunächst wie eine schrullige Idee erschien, erwies sich rasch als Tür zu einer besonderen, poetischen Klangwelt: Das Arpeggio- ne im Ensemble mit Schrammelharmonika und Kontragitarre, traditionel- len „Wiener Packl“-Besetzung. Diese Kombination ist historisch weniger abwegig, als sie scheint: der Erfinder des Arpeggione, Johann Georg Stauffer, arbeitete auch an frühen Formen der Kontragitarre, und die Schrammelharmonika entstand zur selben Zeit in Wien. Zudem stand Franz Schubert über sein unmittelbares Umfeld in einer Verbindung zur Wiener Volks- und Hausmusik. So erklingt Schuberts Musik hier auf drei „Ur-Wiener“ Instrumentenerfindungen des 19. Jahrhunderts. Und musi- kalisch erweist sich diese Besetzung als besonders natürlich: Fragen von Phrasierung, Puls und Charakter lösen sich oft wie von selbst. Das Arpeggione wurde 1823 von Johann Georg Stauffer erfunden. Es verbindet Bauprinzipien der Gitarre mit den Ausdrucksmöglichkeiten eines Streichinstruments und wird wie ein Violoncello gespielt. Ange- regt durch den Musiker Vincenz Schuster komponierte Schubert seine berühmte Arpeggione-Sonate D 821, die das Instrument vor dem Verges- sen bewahrte. Nach mehr als hundert Jahren der Vergessenheit wurde das Arpeggione 1962 wiederentdeckt - dieses Projekt knüpft mit einer besonderen „Wiener Fassung“ an diese Geschichte an.


PETER HUDLER
Arpeggione

ANDREAS TEUFEL
Shrammelharmonika

DANIEL FUCHSBERGER
Kontragitarre &
Streichzither

Peter Hudler – Arpeggione Der in Wien lebende Cellist studierte am Kon- servatorium Wien und am Mozarteum Salz- burg. Er konzertiert als freischaffender Musiker u. a. im Wiener Konzerthaus, Musikverein Wien, bei der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, dem Festival Grafenegg sowie bei internationalen Bachfesten. Seit 2019 ist PB er künstlerischer Leiter der Wiener Konzertserie Cello Expansion. Über das Projekt SchrammelBach entdeckte er seine Leidenschaft für die traditionelle Wiener Musik, die er seither konsequent weiterverfolgt.

Andreas Teufel – Schrammelharmonika Ausgebildet als Konzertpianist in Graz, ist Andreas Teufel als Korrepetitor an der Univer- sität für Musik und darstellende Kunst Wien tätig und ein ausgewiesener Schubert-Kenner. Seine zweite musikalische Heimat fand er auf der Wiener Schrammelharmonika, die er u. a. im Duo SchrammelBach und im Agnes-Palmisano-Trio spielt. Mit Peter Hudler verbin- det er klassische Musik und Wiener Tradition zu einer gemeinsamen Klangsprache.

Daniel Fuchsberger – Kontragitarre Geboren 1979 und aufgewachsen bei Salz- burg, studierte Daniel Fuchsberger Jazz- Schlagzeug sowie Arrangement und Kom- position an der Kunstuniversität Graz. Die Kontragitarre erlernte er autodidaktisch und machte sie zu seinem zweiten Hauptinst- rument. Er ist als freischaffender Musiker, Komponist und Pädagoge tätig und widmet sich neben der Wiener Musik auch zahlrei- chen weiteren musikalischen Ausdrucksfor- men und Instrumenten.


Franz Schubert 1797 – 1828 
(Arr. Fuchsberger/Hudler/Teufel)
Sei mir gegrüßt

Franz Schubert 
(Arr. Daniel Fuchsberger)
Ländler D6 D2 B2

Franz Schubert 
(Arr. Hudler/Fuchsberger/Teufel)
Sonate für Arpeggione und Klavier, D 821

Traditional 
(Arr. Fuchsberger)
Zwillingssteirer

Wiener Damen-Ländler-Melange 
D 734
(Arr. Fuchsberger/Teufel)

Franz Schubert 
(Arr. Fuchsberger/Hudler/Teufel)
Trockene Blumen

Franz Schubert/Daniel Fuchsberger
Schubertlandler_B1_fis7_spaun_schwank_almer16

Franz Schubert 
(Arr. Fuchsberger/Hudler/Teufel )
Im Frühling

Abdullah Ibrahim (1934)
The Homecoming Song

Franz Schubert 
(Arr. Fuchsberger/Hudler/Teufel)
Du bist die Ruh
Stern, Kirche

ENSEMBLE MADDALENA

 
Wer waren Vittoria Aleotti, Maddalena Casulana, Julie Pinel, Kassia, Anna Amalia von Preußen oder Elisabeth-Claude Jaquet de la Guerre? Unter welchen Umständen haben diese Komponistinnen gelebt und gearbeitet? Warum gelang es gerade ihnen in einer Zeit, in der Frau- en vor allem die häusliche Sphäre vorbehalten war, ihre Werke drucken zu lassen und zu veröffentlichen? Was haben sie gemeinsam? Und war- um wissen wir heute – trotz aller Möglichkeiten, die unser Informations- zeitalter bietet – noch immer so wenig über diese Persönlichkeiten? Das Konzertprogramm „female imprints“ widmet sich diesen Kompo- nistinnen und beleuchtet die Geschichten hinter den Künstlerinnen. Es entsteht eine künstlerische Spurensuche voller Spannung und überra- schender Wendungen, die beabsichtigt verschwundene Stimmen wieder hörbar zu machen.


MARIA LADURNER
 soprano
ANNE SUSE ENSSLE recorders
PHILIPP COMPLOI cello
ALESSANDRO BALDESSARINI lute & teorbo

Die Sopranistin Maria Ladurner arbeitet mit renommierten Ensembles und Dirigent:innen wie Jordi Savall und Dorothee Oberlinger zusammen. Sie trat am Staatstheater Nürnberg, der Oper Bonn, dem Wiener Musikverein und der Berliner Philharmonie auf und sang bei renommierten Festivals wie der PB Mozartwoche Salzburg, dem Festival Oude Muziek Utrecht, MA Brugge, dem Carinthischen Sommer oder den Festwochen der Alten Musik Innsbruck. Ihre Diskografie umfasst zahlreiche preisgekrönte Einspielungen. Sie gewann den H.I.F. Biber-Wettbewerb und mit ihrem Ensemble Mozaique den Händelwettbewerb Göttin- gen sowie den Wettbewerb zur Rheinsberger Hofkapelle. Ihr Gesangsstudium absolvierte Maria Ladurner am Mozarteum Salzburg und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ihre Masterarbeit, welche sich auf unterschiedliche Weise mit dem Werk von Komponistinnen auseinandersetzte, wurde mit dem GenDiverspreis ausgezeichnet. www.marialadurner.com

Anne-Suse Enßle studierte Block- flöte am Mozarteum Salzburg und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie historische Fagottinstrumente. Sie leitet seit Januar 2020 die Blockflötenausbildung am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck und unterrichtet an der dortigen Zweigstelle der Universität Mozarteum. In ihrer künstlerischen Laufbahn widmet sie sich als Solistin und Mitglied verschiedener Ensembles der Interpretation alter und neuer Musik. Besondere Schwerpunkte bilden hierbei die Zusammenarbeit mit Komponistinnen und Komponisten, die Entwicklung neuer Konzertformate, die Arbeit für junges Publi- kum, spartenübergreifende Projekte sowie Kammermusik auf höchstem Niveau. www.blockfloetistin.com


Marieta Morosina Priuli 
Corente Decima 

Francesca Caccini (1587 – 1640) 
from: Primo libro delle musiche (Firenze, 1618) 
„Lasciate mi qui solo“ Louise (?) 

Duval (~1718 – ca. 1775) 
Suite from „Les Genies ou Les caractères de l‘amour“ (Paris, 1736) 
Marche (Rondeau) – Tambourin – Loure – Air: „L’amour à besoin de vor charmes“
 
Corvara, Vereinssaal

DUO REPETTO & PERNTHALER

“SPIEGEL IM SPIEGEL
Die beiden jungen Musiker Jana Pernthaler und Raphael Repetto spielen seit über zehn Jahren zusammen. An diesem Abend, der dem Repertoire für Cello- und Klavierduo gewidmet ist, begeben sich die beiden auf eine musikalische Reise durch verschiedene Stilepochen und spielen einige der großen Meis- terwerke der Kammermusikliteratur.


RAPHAEL REPETTO violoncello 
JANA PERNTHALER piano

Raphael Repetto (*2004) und Jana Pernthaler (*2004) sind mehrfache Preisträ- ger bei nationalen und internationalen Wett- bewerben. Beide sind Gründungsmitglieder des "Trio Einstein", das beim internationalen Wettbewerb "Carlo Maria Giulini" mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurde. Rapha- el spielt ein Cello von Alessandro Ciciliati, Ferrara 2009. Jana studiert derzeit an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.


Ludwig van Beethoven 1770 – 1827
Cello Sonata op. 102 nr.1
Andante – Allegro vivace.
Adagio – Allegro vivace

Arvo Pärt 1935
Spiegel im Spiegel

Johannes Brahms 1833 – 1897
Cello Sonata op. 38
1. Allegro non troppo
2. Allegretto quasi Menuetto
3. Allegro
St. Martin in Thurn, Museum Ladin

CUARTET MESCEDÀ

„PERCEPTIONS OF NATURE“


Mit seinem Programm perceptions of nature lädt das cuartet mescedà dazu ein, das breite Klangspektrum dieser ungewöhnlichen Be- setzung aus Horn, Saxophon, Flöte und Tuba zu erkunden. Mal sanft und ruhig wie ein leiser Wind, mal kraftvoll und lebendig wie ein rauschender Ozean. Doch Musik kann Natur nicht einfach „abbilden“: sie ist eine künstlich gestaltete Imitation, ein Annäherungsversuch, das Flüchtige und Unkontrollierbare der Natur in eine Form zu bringen.


KATHARINA LARDSCHNEIDER flute 
MARIA SENONER horn 
ALEX DESIGNORI sax 
FILIP SENONER tuba

Querflöte, Horn, Saxophon und Tuba: eine ungewöhnliche Besetzung, doch genau das macht den Reiz dieses Ensembles aus. Vier junge MusikerInnen aus dem Grödnertal bilden diese Formation, vereint durch die Mu- sik, ihre Heimat und durch eine tiefe Freund- schaft. Auch wenn ihre Studien sie an Musik- hochschulen in Innsbruck, Feldkirch, Wien und Den Haag geführt haben, zieht es sie im Sommer immer wieder zurück in die Heimat, dorthin, wo alles begann, und wo die Freude am gemeinsamen Musizieren neu aufblüht. Das Ensemble begeistert durch seine einzig- artige Mischung aus Blech- und Holzblasins- trumenten, die eine ganz eigene Klangwelt voller Überraschungen, Farben und Kontraste eröffnet.


Filip Senoner 
Lecort 

Johann Sebastian Bach 1685 – 1750 
Praeludium und Fuga g-Moll, BWV 861 Was Gott tut, das ist wohlgetan (Arr. cuartet mescedà) 

Camille Saint-Saëns 1835 – 1921 
Danse macabre (Arr.Ebonit Saxophone Quartet/ cuartet mescedà) 

Edward Elgar 1857 – 1934 
Nimrod (from"Enigma Variations") 

Gustav Holst 1874 – 1934 
Excerpts from „The Planets“ (Arr. cuartet mescedà) 

Ladin folk song 

Filip Senoner 
City Grooves 

Consuelo Velázquezrr 
Bésame Mucho (arr. Juan R.Arias/cuartet mescedà) 

Lena Orsa 
Red Cat (Arr. Ivan Dyma/cuartet mescedà) 

Ferenc Farkas 1905 – 2000 
Old Hungarian Dances from the 17th Century (Arr. cuartet mescedà) 
Intrada - Lassù - Lapockás - Tánc - Ugró
St. Vigil, Pavillion

HARMONIC BRASS ENSEMBLE

„GIPFELSTÜRMER“
Berge sind seit jeher eine Inspirationsquelle. Das Senkrechte, das Wilde, das Eisige… Steilheit, Einsamkeit, Gefährlich- keit. Berge bedeuten große Entbehrung und gleichzeitig unbeschreibliche Schönheit. Im Programm “Gipfelstürmer” macht sich Harmonic Brass auf den langen, beschwerlichen Weg vom Tal hinauf auf einen strahlend-schönen Gipfel und scheut dabei keine Hindernisse. Das Quintett begibt sich für das Publikum in große Gefahr. Weder Stein und Geröll, noch vermeintlich unspielbare Werke können die fünf Gipfelstürmer aufhalten. Im Gepäck: Faszinierende Musik aus allen Berg- regionen dieser Welt. Und so schnell, wie sich das Wetter im Gebirge ändern kann, ändert Harmonic Brass die Musik-Koordinaten in diesem Programm: Sehnsucht, Gefahr, Freude, Aufbruch und Abschied. Hauptwerk in einem sensationellen Arrangement für Blechbläserquintett: Die Alpensinfonie von Richard Strauss. Windmaschine und Gewitter inklusive…! Oft hat man in den Bergen den Eindruck, dass man sein Leben intensiver lebt. Davon können Sie nach diesem Konzert ausgehen! Seilen Sie sich an – Harmonic Brass macht glücklich!

HANS ZELLNER & ELISABETH FESSLER
trumpets

ANDREAS BINDER
horn

ALEXANDER STEIXNER
trombone

KARL-WILHELM HULTSCH
tuba

Eine Dame, vier Herren und ca. 16 funkelnde Blechblasinstrumente.
Seit 1991 sorgt Harmonic Brass für großen, eleganten Blechbläserklang rund um den Globus: Carnegie Hall New York, Arts Center Seoul, Endler Hall Kapstadt, Gewandhaus zu Leipzig.
In der ganzen Welt sind die vier Herren mit ihrer bezaubernden Dame zu Hause und gleichzeitig willkommen. Zudem ist das Quintett bei zahlreichen nationalen und internationalen Workshops ein gefragtes Dozententeam.
Wer schon einmal ein Konzert von Harmonic Brass besucht hat, der weiß, was die Süddeutsche Zeitung meint, wenn sie von einem Quintett schreibt, das „... mit seiner glamourös-virtuosen Art zu den besten der Welt gehört.“
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